
In den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts errichteten die Brüder Sikavica den ersten gastgewerblichen Betrieb im Ort, das Hotel Slavija, dem ein internationales Komitee mit Sitz in London 1936 einen Preis für seine Dienstleistungsqualität verlieh. Nach dem 2. Weltkrieg werden neue Hotels gebaut, der Tourismus erfährt einen starken Auftrieb und bildet in den letzten Jahrzehnten den wichtigsten Wirtschaftszweig. Heute bietet BaSka voda außer Sonne und Meer, Badefreuden und angenehmen Spazierwegen, historischen Denkmälern und einem Museum auch attraktive Kulturveranstaltungen und Unterhaltung. Sehr interessant sind die kirchlichen Feste, besonders der Karfreitagsumzug (durch alle Ortschaften der Gemeinde, ganze 15 km) und der Tag des hl. Nikolaus, des örtlichen Schutzherrn (6. Dezember). Zum St.-Laurentius-Tag (10. August) findet eine Schau männlicher A-cappella-Chöre aus dem Küstengebiet von Makarska statt. Es bieten sich vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Tennis, Fußball, Handball, Tischtennis, Minigolf, Angeln, Bergsteigen u.a.). In den Abendstunden kann man sich in Lokalen, Diskotheken und auf Tanzterrassen vergnügen. Viele Restaurants und Gasthäuser bieten einheimische Spezialitäten an. Es werden attraktive Ausflüge organisiert. Man kann Spaziergänge zu den am Fuße des Biokovo gelegenen Weilern Bast und TopiCi machen und von dem einheimischen Käse, Räucherschinken und dem unter der Backhaube gebackenen Brot kosten. Angenehme Spazierwege führen nach Promajna und zum Fischerdorf BratuS, wo man die traditionelle Volksbaukunst bewundern kann.
BASKA VODA, Hafenstädtchen im Küstenstreifen von Makarska , 9,5 km nordwestlich von Makarska . Die waldreiche Umgebung und die Kieselstrände sorgten für eine intensive Entwicklung des Tourismus. Die Meerestiefe am Hafenkai beträgt 7 bis 11 m. Bereits in der Antike bewohnt. Auf der Anhöhe Gradina findet man Spuren einer Siedlung sowie einer spätantiken byzantinischen Festung, möglicherweise des einstigen Biston. Am Südhang ist ein Teil der Wehrmauern erhalten; am Nordhang fand man einige Grabstelen aus dem 2. bis 4. Jh. (Archäologisches Museum, Split). Die spätbarocke Laurentiuskirche entstand höchstwahrscheinlich auf antiken Mauerresten. Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet; hinzu kamen später der Glockenturm und der Pfarrhof (Ante RoZiC). In der Kirche befinden sich kunstvolle Kirchenfenster von Josip Botteri-Dini und gemalte Kreuzwegstationen von Josip Biffel aus dem Jahr 1989.
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